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Der Zeitpunkt war perfekt. Denn längst ist der 2013 erstmals aufgelegte Würstelstand-Bildband Stefan Oláhs vergriffen. »>Fünfundneunzig Wiener Würstelstände< wurde teils um utopische Summen von 90 Euro und mehr gehandelt«, so der Fotograf. Doch der Würstelstand als Thema hat auch durch die mögliche Aufnahme in die Liste des UNESCO-Kulturerbes neuen Drive bekommen. Darum bemüht sich ja ein Verein bekannter Standler wie Patricia Pölzl (»eh scho wuarscht«), René Kachlir (»Zum scharfen René«) und Josef Bitzinger (»Bitzinger an der Oper«). Letzterer war auch in die Radatz-Filiale am Karmelitermarkt gekommen, wo prominent auf die neue Auflage von Oláhs Buch angestoßen wurde. Das 160 Seiten starke Opus ist im Verlag Anton Pustet erschienen und kostet 28 Euro.
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