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Der Brauch, zu Ostern – am Karsamstag oder nach der Auferstehungsfeier in der Osternacht – Fleisch zu segnen, hat eine lange Tradition. »Damit gedenkt man des Auszugs der Juden aus Ägypten, die zum Paschafest ein Lamm schlachteten«, erklärt Dr. Wolfgang Lattacher, Obmann des Kärntner Brauchtumsverbandes. Historisch nachweisbar sei der Brauch, der heute aufgrund der vielen Anhänger scherzhaft als »achtes Sakrament« bezeichnet wird, ab dem siebten Jahrhundert. Als Ursprungsländer werden sowohl Slowenien als auch Polen gehandelt.
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