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Ein typischer Morgen beim Bäcker: »Ein Croissant und einen Cappuccino zum Mitnehmen, bitte… und mit Karte, bitte«. In Windeseile liegt das Croissant verpackt auf der Theke, »Kaffee kommt gleich«, heißt es noch, bevor meine Karte routiniert zum Lesegerät wandert. Doch das gewohnte »Piep« bleibt aus, ich stutze. Drei blaue Kästen schreien mich regelrecht an: »Trinkgeld wählen« – 10, 15 oder 20 Prozent. Der Kaffee steht mittlerweile vor mir, die Schlange hinter mir wird immer länger. Wie automatisch tippe ich auf 15 Prozent, schnappe mir meinen Kaffee und gehe rüber zur Milch- und Zuckerstation. Noch während ich den Deckel abfriemel frage ich mich: Warum gebe ich eigentlich Trinkgeld – wenn ich doch alles selbst machen muss?
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