Restaurantkritik »Aurea«: Wie in einem ehemaligen Villacher »Sauflokal« gastronomische Glanzleistungen zelebriert werden

Herbert Hacker, 26.02.2024

Alexandra Debre und Armin Rauscher servieren drei Menü-Varianten mit drei, vier oder fünf Gängen – was es genau zu essen gibt, steht auf einer Kreidetafel an der Wand.

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Ein Lokal wie ein Theaterstück. Die Bühne ist klein. Zwei Räume. In dem einen stehen eine Hand voll Tische für nicht mehr als 20 Personen. Im anderen, angrenzenden Raum, wird gekocht. Da ist noch weniger Platz. Da türmen sich die aufeinander gestapelten Pfannen neben einem kleinen Herd, in der Mitte ein Geschirrspüler. Eine Küche, die selbst für einen Single-Haushalt viel zu klein erscheint. Die Hauptdarsteller: Ein Koch und seine Partnerin. Ein Zwei-Personen-Stück, dargeboten auf engstem Raum. Ein gastronomisches Kammerspiel. Das »Aurea« von Alexandra Debre und Armin Rauscher in Villach gibt es noch gar nicht so lange, davor, sagt Rauscher, sei hier ein Lokal gewesen, in dem es mehr um kollektive Alkoholisierung als um gutes Essen gegangen ist. Rauscher: »das war so ein typisches Sauflokal«.

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