Reife Sangiovese-Trauben sind die Grundlage, aus der bei Casanova di Neri herausragender Brunello erzeugt wird.

Die besten Insidertipps für... Wein aus der Toskana

Othmar Kiem, 08.08.2023

Die Toskana: sanfte Hügel, malerische Dörfer und weltberühmte Weine.

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Die Toskana ist eine atemberaubend schöne Kulturlandschaft. Sie hat nicht nur ein wesentliches Stück italienischer Weinbaugeschichte geschrieben, sie ist auch mit einer großen Stilvielfalt exzellenter Weine gesegnet. Deren beste Vertreter haben Weltruhm und Kultstatus erreicht. Weinhistorisch, klimatisch und vom Sortenspiegel her ist die Toskana zweigeteilt. Die traditionellen Weinbau­gebiete erstrecken sich im Landesinneren von Florenz über Siena bis nach Montepulciano und Montalcino. Hier sitzen einige der ältesten den Weinbau betreibenden Familien der Welt. Die Antinori, die Frescobaldi aber auch die Mazzei und die Ricasoli können ihre Wurzeln im Weinbau bis ins Hochmittelalter zurückverfolgen. Sangiovese ist in diesen Gebieten die prägende Sorte. Daraus entstehen Chianti Classico, Vino Nobile di Montepulciano und natürlich Brunello di Montalcino. Bei Letzterem muss Sangiovese reinsortig sein, bei Chianti Classico und Nobile kann es ausschließlich Sangiovese sein. Das zweite Zentrum des Weinregion ist die Maremma, der Küstenstreifen zwischen Livorno und Grosseto. In Bolgheri entstand in den späten 1960er-Jahren der Sassicaia, keine Spur von Sangiovese, sondern aus Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Sein Erfolg machte die Region zu einem Magneten vieler Weinmacher, die hier aus Cabernet Sauvignon, Merlot, Syrah, Petit Verdot und letzthin immer mehr auch aus Cabernet Franc Weine mit Kultstatus erzeugen.

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