Der »Last Word« hat seine Wurzeln in Detroit und ist einer der Grundpfeiler der modernen Cocktail-Renaissance

Sprachlos in Detroit: Die Geschichte des »Last Word« Cocktails

Alexander Thürer, 09.05.2025

Mit einem strahlenden Comeback schmeckt mancher Drink noch besser. So wie der »Last Word«, der erst wiederentdeckt werden musste, um den modernen Genießern die Sprache zu rauben.

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Es gibt Cocktails, die bleiben einem immer im Gedächtnis. Sei es durch ihre Komplexität, ihre ungewöhnliche Rezeptur, durch ihr Aroma oder durch den Ort oder die Umstände, unter denen man ihn getrunken hat. Ein Drink aber löst allein schon durch seinen Namen ein solches Kopfkino aus, dass man ihn einerseits einfach mal probiert haben muss – wenn man es denn ernst meint mit dem Genuss der mixologischen Ergüsse – und es andererseits sicherlich nicht bei einem Schluck bleiben wird. Die Rede ist vom »Last Word«, diesem leicht grünlichen Kraftprotz, der tatsächlich das Zeug dazu hat, jede alkoholdunstige Diskussion zuverlässig zu beenden. Aber wo kommt er eigentlich her, dieser Mix aus Gin, Maraschino, grünem Chartreuse und Limettensaft? Und wie hat er es bis auf die modernen Barkarten geschafft? Zeit für einen sportlichen Blick auf die Geschichte eines echten Klassikers.

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