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Wer Sacha Lichine verstehen will, muss die Biografie seines Vaters kennen. Alexis Lichine wurde in Russland geboren und in Frankreich ausgebildet. Er sprach drei Sprachen – Russisch, Französisch und Englisch – nicht nur fließend, sondern akzentfrei, wie sein Sohn Sacha Lichine zu berichten weiß. Während des Zweiten Weltkriegs diente Alexis Lichine als Adjutant des Oberbefehlshabers Dwight D. Eisenhower in der US-Armee und war beim Office of Strategic Services (OSS) tätig, dem Vorläufer der CIA. Nach dem Krieg widmete er sich unermüdlich der Aufgabe, den französischen Wein in den USA zu etablieren. »Bordeaux und Burgund standen dabei im Mittelpunkt«, erinnert sich Sacha Lichine. Alexis Lichine war eine schillernde Persönlichkeit in der Weinwelt, eine Legende, wenn man so will. 1951 kaufte er Château Prieuré-Cantenac, das er zwei Jahre später in Prieuré-Lichine umbenannte. Hier wurde Sohn Sacha Lichine, noch als Kind, mit dem Weinvirus infiziert – und kam nie mehr davon los.
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