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Bunte Eier, Schoko-Hasen und gezuckerte Lämmer – am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond (frühestens am 22. März und spätestens am 25. April.) feiern wir seit geraumer Zeit die Auferstehung – das Leben und das Licht. Die Christen feiern an diesem, ihrem höchsten Feiertag, die Auferstehung von Jesus. Doch das Osterfest geht viel weiter zurück: Sein direkter Vorläufer ist das jüdische Pessach-Fest, bei dem die Befreiung Israels aus der Knechtschaft Ägyptens gefeiert wird. Doch bereits in vorchristlicher Zeit wurde der Beginn der hellen Jahreshälfte, die Freude über die Rückkehr der Sonne und das Wiedererwachen der Natur im Frühling rituell zelebriert. So leitet sich der Begriff Ostern von »Ostara« ab, der germanischen Göttin der Morgenröte, des Frühlings und der Fruchtbarkeit.
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