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Bettina Bürklin-von Guradze erinnert sich noch sehr gut an ihre Stimmung, als sie 1990 das Weingut ihrer Familie übernahm: »Der deutsche Wein hatte keinen Ruf, und wir hatten große Mengen im Keller. Kurz: Wir sahen für diese Art, zu wirtschaften, keine Zukunft und stellten uns darum die zentrale Frage: Was ist eigentlich das Wertvollste unseres Besitzes? Und das war ganz leicht zu beantworten: Es sind die Lagen. Kirchenstück, Jesuitengarten, Pechstein, und ein Dutzend weitere. Unsere Vorfahren wussten doch genau, was sie taten, als sie diese Weinberge gekauft haben. Lagen wie diese waren nach wie vor das Kapital im deutschen Weinbau, nur das Bewusstsein dafür war verloren gegangen«.
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