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Am 28. Jänner 1997 unterzeichneten Baroness Philippine de Rothschild und Eduardo Guilisasti Tagle einen Partnerschaftsvertrag um einen Franco-Chilenischen Premium-Wein namens Almaviva zu kreieren. Produziert unter der technischen Aufsicht der beiden Partnerbetriebe wurde 1996 als erster Jahrgang erzeugt und im Jahr 1998 unter großem internationalen Beifall dem Fachpublikum präsentiert. Auch wenn der Name Almaviva spanisch klingt, so gehört er doch in die Welt der klassischen französischen Literatur. Der Graf Almaviva ist eine Hauptfigur in zwei bekannten Komödien von Beaumarchais. Der »Barbier von Sevilla« und die »Hochzeit des Figaro«, diese wurden von Rossini und Mozart in wunderbare Opern verwandelt. Der Wein selbst wird aus den klassischen roten Bordeaux-Sorten gemacht, es dominiert der Cabernet Sauvignon, dazu kommen etwas Carménère und Merlot, später wurden auch etwas Merlot und Petit Verdot eingesetzt. Chile bietet seine Böden, sein Klima und seine Rebstöcke, Frankreich trägt sein Know how in Sachen Weinmachen und eine lange Tradition bei. Das Ergebnis dieser gebündelten Anstrengungen ist ein Wein von Kraft, großer Komplexität und ausgestattet mit Reifepotenzial. Das sehenswerte Weingut mit seinen 60 Hektar Ertragsrebfläche (Gesamt: 85 ha) liegt nicht weit von der Metropole Santiago in Puente Alto, der chilenische Architekt Martin Hurtado hat die Kellerei mit Verve in die Landschaft des Valley Central gesetzt.
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