Bohnen zählen zu den kulinarischen Schätzen des Burgenlands – sie sind vielfältig einsetzbar, vom Strudel bis zum Craft Bier reicht die Palette.

Vom Acker ins Glas: Die Kulinarik im Burgenland pendelt zwischen regionaler Tradition und Innovation

Franziska Neubauer, 23.01.2024

Das Burgenland birgt eine überraschende kulinarische Vielfalt: Unter anderem hat hier die Bohne, einst Grundnahrungsmittel der Region, eine neue Bestimmung gefunden.

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Zugegeben, wer ans kulinarische Burgenland denkt, denkt wohl eher an Weide­gänse, Mangalitza-Schweine, pannonische Fischsuppe oder Uhudler, als an Bohnen und Bier. Doch gerade Ersteres war lange Zeit typisch für die Region. In Zeiten, in denen Fleisch teuer und eine Seltenheit war, galten Bohnen als eiweißreiche Abwechslung auf dem Speiseplan. Ursprünglich nannte man die vorwiegend deutschsprachigen Weinbauern der Region, die in einer traditionellen Mischkultur ihre Weinreben mit Bohnen bepflanzten, »Ponzichter«. Die Hülsenfrüchte, die Stickstoff im Boden binden, kamen dem Wachstum der Rebstöcke zugute und sorgten für ein zusätzliches Einkommen.

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