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Zugegeben, wer ans kulinarische Burgenland denkt, denkt wohl eher an Weidegänse, Mangalitza-Schweine, pannonische Fischsuppe oder Uhudler, als an Bohnen und Bier. Doch gerade Ersteres war lange Zeit typisch für die Region. In Zeiten, in denen Fleisch teuer und eine Seltenheit war, galten Bohnen als eiweißreiche Abwechslung auf dem Speiseplan. Ursprünglich nannte man die vorwiegend deutschsprachigen Weinbauern der Region, die in einer traditionellen Mischkultur ihre Weinreben mit Bohnen bepflanzten, »Ponzichter«. Die Hülsenfrüchte, die Stickstoff im Boden binden, kamen dem Wachstum der Rebstöcke zugute und sorgten für ein zusätzliches Einkommen.
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