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Es war ein so einfaches und lange Zeit extrem verläßliches Erfolgsrezept: jedes Jahr en Primeur zwei Kisten Bordeaux von seinem Lieblingswein kaufen, nach ein paar Jahren eine Kiste verkaufen und mit dem erzielten Gewinn die andere nachträglich mitfinanzieren. Das funktionierte lange Zeit aus zwei Gründen gut: zum einen, weil die Subskriptionspreise früher einmal wirklich günstig waren – und deutlich unter den Preisen lagen, die man für reifere Jahrgänge bezahlen musste. Zum zweiten, da sich nach der physischen Auslieferung eines Jahrgangs die Zahl der verfügbaren Flaschen von selbst verringerte: dadurch, dass sie getrunken werden.
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