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Noch im Mittelalter sah es in den Schweizer Alpen in Sachen Käsevielfalt nicht viel anders aus als in ihren Nachbarländern. Auch hier wurden die typischen Sauermilchkäse produziert – wie etwa der Bloderkäse im Toggenburg oder der Mascarpin in Graubünden. Käse, für die man über kein grosses Können verfügen musste und die vor allem der Selbstversorgung dienten. Vom 16. Jahrhundert an waren es vor allem norditalienische Hirten und Freiburger Armaillis – wie man dort die Senner nennt –, die dafür sorgten, dass sich das aus der römischen Zeit hinübergerettete Wissen über die Herstellung von süssen Käsen in den Schweizer Alpen verbreitete. Käse also, bei denen die Milch bei der Herstellung nicht mehr sauer werden musste.
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