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Manche Grätzel – für Nicht-Wiener: So nennt man kleine Zonen innerhalb der Bezirke – gelten als kulinarische Notstandsgebiete. Jenes rund um den Meiselmarkt in Wien Fünfzehn darf sich glücklich schätzen. Innerhalb weniger Monate sperrte das »Nido Bistro« von Philipp Barosch auf, wurde das Gasthaus »Heidingers« gerettet. Und der Leerstand nach dem Ende des Gasthauses »Jagetsberger« war nur ein sehr kurzer. Noch einmal zutiefst Wienerisch: »pomali« heißt das Ecklokal nun – die Homepage liefert die Übersetzung: »gemütlich, bedächtig, langsam, nach und nach.« Zwei junge Damen haben das zuletzt mit einer Grindschicht überzogene Beisl aufgemöbelt. Mathilde Mazaud war einst Sous-Chefin in der Pariser Brasserie »Les Fous de l’Île«, auf Karoline Schuster traf sie im Leopoldstädter Szenelokal »brösl«.
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