Zwischen Retro-Charme und Instagram-Hype: Bachls Kritik des »Rascal«

Alexander Bachl, 04.05.2026

In der alten Postzentrale in der Wiener Innenstadt sperrte das »Wilde«-Hotel mit »Rascal«-Brasserie auf.

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Insta macht’s möglich. Kaum wird in Wien ein chices Lokal aufgesperrt, ist es auch schon zum Bersten voll – so auch beim »Rascal« als Teil des »Wilde Aparthotels« in der alten k. u. k. Hauptpostzentrale. Wie bei vielen Hotel-Eröffnungen setzt man auf den Typ Brasserie und somit Altbewährtes, umgesetzt von Tamas Kiss, vorher im »Seven North« am Herd. Die Tische im hohen, lärmigen Gewölbe sind netterweise locker verteilt. Und das Konzept sorgt für intensiven Kontakt zwischen Service und Gast. Bei Caesar Salad oder Beef Tatar fährt ein Wagen vor – wie bei Möbeln oder Uhren schlägt gerade auch in der Kulinarik der Retro-Trend durch. Wer sich bei den sechs Happen nicht entscheiden kann, nimmt gleich den »Snack-Turm«, auf dem nur die originellen Sauerkraut-Arancini mit Parmesan herausstechen.

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