Abenteuer im Topf: Warum Brennesseln das köstlichste Unkraut überhaupt sind

Tobias Müller, 12.04.2024

Tobias Müller widmet sich den nicht alltäglichen Genüssen. Diesmal: Brennnessel-Risotto.

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Nichts schmeckt so sehr nach Frühling wie frische wilde Kräuter. Das erste Grün, das aus der Erde stößt, vibriert nur so vor gerade erwachten Aromen. Wer es genießt, der fühlt auf der Zunge all die wundersame Kraft, mit der die noch winzige Pflanze in den kommenden ­wenigen Monaten zu blühender Größe ­treiben wird. Einer der ersten und vielseitigsten grünen Frühlingsboten ist die Brennnessel. Gerade jetzt, wenn sie jung und zart ist, schmeckt sie herrlich nach Frühlingswald und frisch erwachter Triebkraft, ein wenig krautig-­grün und zartbitter, ein bisserl nach ihrem Verwandten, der Minze, und nach einer ihr botanisch völlig fremden Pflanze, dem Grüntee, und ganz erstaunlich würzig.

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