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Wer in den letzten Monaten aufmerksam die Getränkekarte moderner Cafés studiert hat, dürfte es bemerkt haben: Neben Matcha steht inzwischen immer häufiger der Name eines Getränks, das viele noch nicht ausprobiert haben, sich geschweige denn trauen ihn auszusprechen: Hojicha. Noch wirkt »Hoh‑dschi‑cha« wie ein leiser Nebenbuhler, fast zurückhaltend im Vergleich zum leuchtend grünen Matcha, und doch lohnt es sich, ihm eine Chance zu geben. Denn wer einmal hochwertigen Hojicha probiert hat, versteht, warum der Grüntee aus Japan so viel Aufmerksamkeit bekommt. Sein Aroma erinnert an geröstetes Getreide, Haselnüsse, warmes Brot – oder manchmal fast an flüssigen Nusskuchen.
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