Château Mouton-Rothschild.

Bordeaux En Primeur – Gute Weine, noch bessere Preise

Peter Moser, 14.05.2024

Diesmal haben die Weingüter Wort gehalten und ihre Ankündigung, die Preise an die Marktsituation anzupassen, auch wahr gemacht. Es sind vor allem die besonders kostspieligen Spitzengewächse, die mit markanten Preisnachlässen Lust auf eine Subskription machen.

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Blicken wir einmal im Detail auf die Preise, die bereits bekannt sind und von den Händlern im Euro-Raum bereits kommuniziert werden. Am 2. Mai starteten unmittelbar nach der En Primeur-Woche in Bordeaux die ersten wichtigen Weingüter und steckten damit den Preisrahmen für die Kollegen ab. Für die Premiers ging Château Lafite-Rothschild aus der Deckung, mit 570 Euro brutto pro Flasche, das stets stark nachgefragte Château Pontet-Canet brachte den Preis für seinen 2023 mit rund 93 Euro klar unter der 100-Euro Marke ins Spiel (war 2022 um 125 Euro, auch der Supersecond Léoville-Las-Cases ist mit 195 Euro sehr attraktiv ausgepreist. Einige Tage später kam Château Mouton-Rotschild 2023 (97 Falstaff-Punkte) mit einem Paukenschlag heraus, der Preis von 458,40 Euro brutto bedeutet einen Abschlag von 37 % gegenüber dem Vorjahreswein aus 2022 (722 Euro), der tolle Clerc-Milon (95 Falstaff-Punkte) ist mit 75 Euro eine klare Kaufempfehlung. Von den Grands Crus Classés sind beispielsweine bereits Château Léoville-Barton mit 77,40 Euro, oder Château Talbot mit 50 Euro am Markt. D’Armailhac liegt bei einladenden 45 Euro, ein Château Batailley um 37 Euro, auch der Margaux-Klassiker Château Kirwan schlägt sich mit ganzen 37 Euro, der aufstrebende Fünftgewächs-Pauillac namens Pédésclaux ist mit 34,50 Euro ein heißer Kaufkandidat.

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