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Winston Churchill wird eine ausgeprägte Vorliebe für alkoholische Getränke nachgesagt. Diese stellte den ehemaligen britischen Premier 1932 bei einem USA-Besuch jedoch vor ein Problem, denn damals herrschte dort noch die Prohibition. Die Herstellung, der Import, der Transport und der Verkauf alkoholischer Getränke war verboten – mit einer Ausnahme: Apotheken durften Alkohol – meist Whiskey oder Brandy – als Medizin verkaufen, sofern die Kunden ein ärztliches Rezept vorweisen konnten. Diese Gesetzeslücke entpuppte sich in jener Zeit für viele Ärzte als eine lukrative Einnahmequelle und zwischen 1923 und 1931 verdoppelte sich der Verkauf von »medizinischem« Whiskey durch Ärzte und Krankenhäuser.
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