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Die Laufbahn eines Kellermeister aus der Champagne war lange Zeit vorhersehbar: Man macht zuerst eine Ausbildung in mehreren lokalen Champagner-Häusern in der französischen Schaumwein-Region, vielleicht auch in einer Genossenschaft, um ein Gleichgewicht zu schaffen. Danach arbeitet man sich in einem angesehenen Unternehmen zur Nummer zwei hoch und wartet ab, bis einer der großen Namen in den Ruhestand geht. Der Gedanke, sich diesen Spitzenplatz zu sichern, um danach die Champagne zu verlassen, die sich ihrer Position als Hochburg des Schaumweins so sicher ist, ist schwer zu fassen. Bis jetzt, denn Anfang des Monats sorgte der italienische Erzeuger Ferrari Trento für Aufregung in der Weinwelt, als bekannt wurde, dass Cyril Brun, ehemals Kellermeister von »Champagne Charles Heidsieck«, das Ruder übernahm (Falstaff berichtete).
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