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Die süssen und nahrhaften Leckereien, die wir gerne in der Fasnachtszeit essen, gehen bis ins Mittelalter zurück. Denn früher mussten Lebensmittel wie Mehl und Zucker vor der 40-tägigen Fastenzeit verwertet werden. In katholischen Gegenden beginnt die Fasnachtszeit mit dem schmutzigen Donnerstag, dem Donnerstag vor Aschermittwoch. Der Name hat jedoch nichts mit Schmutz zu tun, sondern kommt von «Schmotz», dem Fett. Denn früher wurde vor der Fastenzeit ein letztes Mal geschlachtet. Das Fett wurde als Nebenprodukt unter anderem dazu verwendet, um darin süsse Köstlichkeiten auszubacken. Die meisten Fasnachtsspezialitäten enthalten viel Fett, Mehl und Zucker.
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