Die Big Five der südafrikanischen Küche

Lisa Arnold, 25.11.2024

Die Big Five der afrikanischen Tierwelt sind weltbekannt – aber wie steht es um die Spezialitäten der südafrikanischen Esskultur? Das sind die »Großen Fünf« der Landesküche: die herzhaften Speisen namens Bobotie, Biltong und Bunny Chow und die süßen Delikatessen Koeksisters und Malva-Pudding. Mit ihren niederländischen, britischen und indischen Ursprüngen spiegeln sie die komplexe Geschichte der Kapregion wider.

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Wer die kulinarischen Eigenheiten von Südafrika verstehen möchte, muss sich mit der Geschichte des Landes auseinandersetzen, das im Wesentlichen aus ehemaligen Kolonien besteht. Fast 400 Jahre ist es her, dass sich die ersten Europäer am Kap der Guten Hoffnung niederließen: Im Jahr 1652 wurde Kapstadt vom holländischen Kaufmann Jan van Riebeeck (1619–1677) gegründet. Der Ort diente als Zwischenstopp und Versorgungsstation der Schiffe der Niederländischen Ostindien-Kompanie, die auf der Gewürzroute zwischen Indien und Europa ganz Afrika umfahren mussten. Die so entstandene Kapkolonie wurde mit der Zeit immer weiter ausgedehnt.

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