Die Kunst des Zulassens: Das Geheimnis der mediterranen Diät

Franziska Herrmann, 23.04.2025

Aus dem kulinarischen Erbe des Mittelmeerraums ist längst ein weltweiter Lifestyle geworden. Armando Aristarco, Chefkoch im »Belmond Hotel Caruso« an der Amalfiküste, erklärt, warum die mediterrane Diät nicht Verzicht, sondern Lebenskunst bedeutet – und weshalb selbst Hollywood ihrem Geschmack erliegt.

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Geräucherter Mozzarella und kräftiger Pecorino, dazu sonnengereifte Tomaten, Olivenöl, knackiger Salat und frischer Fisch. Während in den Restaurants der Metropolen jede Woche ein anderer Ernährungstrend aufpoppt, bleibt das Versprechen der mediterranen Ernährung gleich: gesund und lebensverlängernd soll sie wirken; eine Stärkung des Immunsystems und eine Steigerung der kognitiven Leistungsfähigkeit wird ihr nachgesagt. Dabei ist sie eher eine dauerhafte Ernährungsumstellung als eine klassische Diät. Es geht nicht um ständige Selbstkontrolle, sondern eigentlich um die Kunst des Zulassens. Darum dem eigenen Rhythmus und dem was schmeckt zu vertrauen. So wundert es wenig, dass la dolce vita leggero auch in Hollywood beliebt ist. Penélope Cruz, Cameron Diaz, Catherine Zeta-Jones und auch Chris Hemsworth sollen so Körper und Geist attraktiv und fit halten.

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