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Etwa drei Prozent der gesamten Schweizer Rebfläche sind heute mit sogenannten pilzwiderstandsfähigen Rebsorten bepflanzt. Genetisch sind diese Rebsorten im Gegensatz zu bekannten Europäersorten, zu denen im Grunde alle weitläufig bekannten Rebsorten gehören, gegen die schlimmsten Feinde des Weinbaus abgesichert: den Echten und den Falschen Mehltau. Ein Aspekt, der die PIWI-Sorten für immer mehr Schweizer Winzer interessant macht – denn extreme Jahre, in denen der Falsche Mehltau, auch Peronospora genannt, hierzulande besonders stark zu schaffen macht, sind existent, wie das Jahr 2021 zeigte. Durch die Resistenz reduzieren sich die Pflanzenschutzmassnahmen zudem auf ein Minimum, was ein wichtiges Ziel des modernen Umweltschutzes darstellt. Und auch qualitativ wissen die robusten Sorten Jahr für Jahr immer mehr zu überzeugen, wie auch die diesjährige Falstaff PIWI Trophy belegt.
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