In der atemberaubenden Reblandschaft des Lavaux entsteht auch der Siegerwein der Falstaff-Trophy.

Diskreter Schweizer: Die Sieger der Chasselas Trophy 2024

Dominik Vombach, Benjamin Herzog, 04.07.2024

Ausdrucksstark, elegant und puristisch. So präsentierten sich die besten Gewächse der diesjährigen Falstaff Chasselas Trophy. Wer am Ende ganz oben stand und wer die Falstaff-Verkoster ganz besonders überzeugte, lesen Sie hier.

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Nirgendwo sonst spielt Chasselas eine bedeutendere Rolle, wenn es um Qualitätsweinbau geht, als in der Schweiz. Auch wenn die Chasselas-Rebfläche hierzulande in den letzten zehn Jahren rückläufig ist, gibt es keine andere weisse Rebsorte, die häufiger kultiviert wird. Rund 3500 Hektar waren im Jahr 2023 in der Schweiz mit Chasselas bestockt – dahinter folgt weit abgeschlagen der Müller-Thurgau mit etwa 425. Während die Rebsorte in der Deutschschweiz kaum zu finden ist, ist sie in der Romandie praktisch omnipräsent. Besonders im Waadtland, wo im letzten Jahr unglaub­liche 2233 Hektar mit Chasselas bepflanzt waren – nirgendwo sonst in der Schweiz findet sich eine grössere Chasselas-Anbaufläche, als hier. Aus diesem Grund verwundert es auch nicht, dass die meisten Weine, die zur diesjährigen Falstaff Chasselas Trophy eingereicht wurden, aus dem Westschweizer Kanton stammten.

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