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Aemli, Baschimeiri, Brenzer, Dollenseppler, Guggerchirsi, Hemmiker, Lauerzer, Mathisler, Sauerhäner, Schüracher, Seppetoni, Zopf: Das sind nur einige Namen der rund 800 roten, gelben oder schwarzen Schweizer Kirschsorten. Etwa 150 davon sind reine Brennkirschen. Diese Früchte sind kleiner und aromatischer als Tafelkirschen, und meist so zuckersüss, dass sie – sobald geerntet – rasch eingemaischt werden müssen, weil sie sofort zu gären beginnen. Da Kirschen dermassen fragil sind, lassen sie viele Destillateure aussen vor. So kommt es, dass in vielen Ländern gar kein Kirsch gebrannt wird und die grössten Produktionsstätten in Deutschland und der Schweiz liegen.
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