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«It’s nine o’clock on a Saturday. The regular crowd shuffles in. There’s an old man sitting next to me. Makin’ love to his tonic and gin», sang Billy Joel in seinem Klassiker «Piano Man» 1973, als hätte der Grammy-Preisträger geahnt, was sich ein knappes halbes Jahrhundert später allabendlich an den Tresen der Welt abspielen würde. Damals war die Bestellung eines Gin & Tonic aber bei Weitem noch nicht so komplex wie heutzutage. Noch vor wenigen Jahren erledigten Bartender diese mit einem knappen Nicken und wenigen Handgriffen. Meist war das Ergebnis ein Gordon’s Gin mit Schweppes Indian Tonic Water. Heute erfolgt zur Gin-&-Tonic-Bestellung eines der denkbar umfangreichsten Bar-Beratungsgespräche. Welcher Gin darf es sein? Welches Tonic? Was für eine Zeste passt dazu? Welches Eis? Tumbler, Highball- oder Ballonglas? Ja, eine Gin-&-Tonic-Bestellung kann schon ganz schön anstrengend werden. Aber keine Mühen werden gescheut – Gin ist nun einmal inzwischen «Everybody’s Darling». Auch in Zürich. Den Hype um Gin & Tonic spürt das Team der Zürcher Bar «4 Tiere», die an der Feldstrasse mit einer Auswahl von knapp 300 Gins aus aller Welt definitiv einer der Gin-Hot-Spots der Limmatstadt ist. Seit 2016 sind dort die ausgewiesenen Gin-Experten Kun Ming Xu und Andreas Kloke am Werk. Mit ihren kreativen Gin-Kreationen haben sie sich nicht nur in Zürich einen Namen gemacht. Da wäre beispielsweise das «Green Gin Beast», ein Drink mit Cucumber Gin, Chartreuse green, Basilikum, Zitronensaft, Zuckersirup und Korianderbitter. Klingt nicht nur verlockend und erfrischend, sondern ist es auch. Ihr Wissen um das Bartending und um die britische Spirituose gibt das Team vom «4 Tiere» gerne an andere weiter. Täglich kann man spontan über die Schulter schauen und lernen, wie man richtig mixt und shaket. Für Gin-Liebhaber ein Muss: ihr Gin-Kurs, bei dem man so gut wie alles über die britische Spirituose erfährt.
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