Dreisternekoch Eneko Atxa.

Falstaff-Talk mit Eneko Atxa: «Wir sind Köche, keine Rockstars»

Denise Muchenberger, 11.10.2022

Dreisternekoch Eneko Atxa macht sich viele Gedanken über Nachhaltigkeit und seine Verantwortung als Arbeitgeber. Sein Restaurant «Azurmendi» im Baskenland ist aus recycelten Materialien gebaut und abends hat er nur am Wochenende geöffnet.

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Falstaff: Eneko Atxa, was ist Ihr Antrieb, sich als Uccelin-Botschafter einzusetzen? Eneko Atxa: Vieles hat mit Demut und Dankbarkeit zu tun. Ich bin in einer bescheidenen und warmherzigen Familie gross geworden, wir waren immer gesund, ich konnte meinen Weg gehen und drei Sterne erkochen. Irgendwann – nach zahlreichen Preisen und Auszeichnungen – kam ich an den Punkt, wo ich mich fragte: Und jetzt? Ich habe gespürt, dass ich mein Wissen weitergeben, andere inspirieren und sie auf ihrem Weg begleiten möchte. Dabei geht es auch darum, dass wir ehrlich und offen aufzeigen, wie der Beruf wirklich ist. Wir üben ein Handwerk aus, arbeiten hart und fokussiert – wir sind Köche und keine Rockstars.

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