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Vor rund 10.000 Jahren domestizierten die Menschen die Ziege, dann Schafe und Kühe. Von Anfang an wurde nach Möglichkeiten gesucht, ihre Milch haltbar zu machen. Neben Urformen von Joghurt und Kefir entwickelten die Steinzeitmenschen bald auch Käse. Wie genau dieser entdeckt wurde, ist allerdings unklar. Eine mögliche Erklärung ist, dass Menschen im Magen von gejagten jungen Wiederkäuern eine Masse aus geronnener Milch vorfanden und diese probierten. Andere Forscher nehmen an, dass Milch in Tiermägen gelagert oder transportiert wurde. Als die Steinzeitmenschen die Milch dann trinken wollten, merkten sie, dass sie fest geworden war. Sie stellten fest, dass etwas in den Mägen die Milch in eine gelartige Masse verwandelte, und fingen an, damit zu experimentieren. So merkten sie, dass man Molke freisetzt, wenn man die fest gewordene Milch – die Gallerte oder Dickete – zerteilt. Die Trennung des flüssigen vom festen Teil der Milch – dem Käsebruch – ist bis heute der erste Schritt jeder Käseherstellung.
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