Jacopo Ticchi serviert Fisch »dry aged«

Georges Desrues, 17.02.2026

Lange Zeit galt Frische als das wesentlichste Qualitätsmerkmal beim Fisch. Doch inzwischen experimentieren junge Köche mit alternativen Methoden wie der Trockenreifung. Ein besonders beobachtungswürdiger unter ihnen findet sich im als Badeort bekannten Rimini. Sein Name: Jacopo Ticchi.

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Rimini birgt ein gutgehütetes Geheimnis. Bekannt ist die Stadt nämlich in erster Linie für ihren endlosen Strand, das seichte Wasser, die Bettenburgen entlang der Küste und – dank ihrer legendären Beliebtheit bei Sonnenhungrigen aus Deutschland – als sogenannter Teutonengrill. Rimini ist aber auch – und das wissen nur wenige – der bedeutendste Fischereihafen an der Oberen Adria. Und so ist es auch kein Wunder, dass sich in der Stadt eines der besten und innovativsten Fischlokale Italiens findet. Oder, besser gesagt, vor der Stadt. Denn im Vorjahr ist Küchenchef Jacopo Ticchi mit seinem Lokal »Da Lucio«, mit Sack und Pack und mit Unterstützung eines offensichtlich finanzkräftigen Partners, in ein Gebäude draußen am Meer gezogen.

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