Neustart im »Kink« Berlin: »Das hat nichts mit Lack und Leder zu tun«

Maria Wollburg, 30.04.2025

Nach fünf Jahren ziehen die Gründer des »Kink« Bilanz – und erfinden sich neu. Im Interview verraten sie, was hinter ihrem Umdenken steckt, wie Gastronomie auch in Krisenzeiten funktionieren kann – und warum Zugänglichkeit nun ihr Credo ist.

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Im Dezember 2019 haben Daniel Scheppan und Oliver Mansaray das Restaurant »Kink« auf dem Berliner Pfefferberg Areal eröffnet. Trotz des beeindruckenden Gastraums mit meterhohen Decken, einer imposanten Bar und der wunderschönen, baumbeschatteten Terrasse haben die beiden sich keine kleine Herausforderung für den ersten eigenen Gastronomie- und Barbetrieb ausgesucht. 240 Plätze mit einem anspruchsvollen Casual Fine Dining Konzept zu kombinieren ist nicht unbedingt ein Erfolgsgarant in der Branche. Fünf Jahre haben die beiden diese große Aufgabe mit Bravour gemeistert und das »Kink« zu einem Laden gemacht, der aus der Berliner Gastronomieszene nicht mehr wegzudenken ist. Umso überraschender ist die Entscheidung, ab Ende April 2025 ganz neue Wege zu gehen: Scheppan und Mansaray präsentieren in Zusammenarbeit mit ihrem neuen Küchenchef Luke Rogers ein Menü, das von preiswerteren, simpleren Speisen geprägt ist. Was es mit diesem Umdenken auf sich hat, verraten die beiden im Falstaff-Interview.

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