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Im «Le Vivant» im Berner Industriequartier gilt die Devise: Was auf den Tisch kommt, ist für alle da. Am besten probiert man sich einmal quer durch die Sharing-Dishes. Wir starten mit hauchdünn geschnittenem Ochsenentrecôte von der Lenzerheide, das auf der Zunge zu schmelzen scheint, dazu gibt es Sauerteigbrot mit Joghurt. Vielleicht eine Reminiszenz an Beat Blums Zeit im Bündnerland, als er sich mit der «Mühle» schweizweit einen Namen gemacht hat? Seither sind einige Jahre und Stationen vergangen. Auf das «Wein & Sein» in Bern folgte das «Senza Punti» im Tessin und zuletzt das «Blum» in St. Gallen. Mitte Mai hat er nun gemeinsam mit Yannick Wigley das «Le Vivant» eröffnet: eine umgebaute und vorwiegend in Schwarz gehaltene Fabrikhalle mit offener Küche und begehbarem Naturweinschrank.
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