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Rioja, das heißt für viele Tempranillo, Barrique und vor allem eines: Rotwein. Kaum jemand weiß, dass in der Region im 17. Jahrhundert mehr weiße als rote Reben kultiviert wurden. Dass sich dieses Bild so grundsätzlich änderte und wir heute bei Rioja zuerst an Rotwein denken, hat mehrere Gründe. Spätestens nach der Reblauskatastrophe Ende des 19. Jahrhunderts, als große Teile der Weinberge neu bepflanzt werden mussten, stellte die Region die Weichen neu. Unter dem Einfluss französischer Négociants setzte man konsequent auf fassgereifte Rotweine. Tempranillo wurde zur Leitsorte, der Ausbau im Holz zum Markenzeichen, und Rioja entwickelte sich zu dem, wofür es heute noch steht.
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