Rolex «Oyster Perpetual GMT-Master II»

Rolex «GMT-Master II» vs. Tudor «Black Bay GMT»

Alexander Linz, 10.07.2018

«Mutter» Rolex und «Tochter» Tudor haben dieses Jahr Beide je eine sehr attraktive «GMT», also ein neues Modell mit Anzeigemöglichkeit einer zweiten Zonenzeit, auf den Markt gebracht.

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Rolex muss man an der Stelle nicht vorstellen. Die Marke ist der helvetische Fels in der Brandung, der sichere helvetische Hafen und zudem die erfolgreichste Uhrenmarke der Schweiz. Im letzten Geschäftsjahr erzielte Rolex (inklusive Tudor) einen Umsatz von 5,2 Milliarden Schweizer Franken, das entspricht rund 800.000 verkauften Zeitmessern. Die günstiger positionierte Tochtermarke Tudor hat rund 200.000 Zeitmesser verkauft und damit einen Beitrag von gut fünf Prozent am Gesamtumsatz erwirtschaftet. Chapeau! Tudor ist längst aus dem Schatten von Rolex getreten. Heute ist das nicht mehr ein möglicher, günstiger Ersatz für jene die sich eine Rolex (noch) nicht leisten können. Tudor ist auch nicht wie einst einmal eine Art Einstiegsdroge in die Welt von Rolex, Tudor ist eine eigenständig agierende Marke mit sehr vielen interessanten Modellen in der Kollektion. Rolex stellte im Rahmen der «Baselworld 2018», der Weltmesse für Uhren und Schmuck, seine neue «Oyster Perpetual GMT-Master II» vor. Diese Stahluhr, mit ihrer charakteristischen blau-roten Lünette, war von Vielen sehnsüchtig erwartet worden. Es ist die Wiedergeburt der legendären «GMT-Master» der 1950-er Jahre, der so bezeichneten «GMT Pepsi» von Rolex. Die «Oyster Perpetual GMT-Master» wurde von Rolex einst als reine Funktionsuhr konzipiert. Im Jahre 1955 vorgestellt war sie die U(h)rmutter dieser Gattung Zeitmesser. Eine Informationsbroschüre von 1956 wandte sich deshalb gezielt an Piloten, Schiffskapitäne, Navigatoren, Mitglieder von Streitkräften und an berufliche Vielreisende.

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