Die Früchte des Kakaobaums enthalten bis zu 50 Samen, die landläufig als Kakaobohnen bekannt sind.

Schokolade: Die Tafelmacher

03.07.2018

Bean-to-Bar wird auch in der Schweiz immer wichtiger. Dabei geht es um Schokolade, die ihre Herkunft transportiert, und viel Handwerk. Wir haben mit zwei Protagonisten aus Zürich gesprochen.

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Bring Schokolade mit. Diesen Satz hat sicher jeder Schweizer schon einmal gehört, bevor er Verwandte oder Bekannte im Ausland besuchte. Schliesslich gilt die hiesige Schoggi als eine der besten der Welt. Wer von ihr spricht, meint in der Regel Milchschokolade, denn auf ihr beruht der Ruf. Die Kakaobohne kann geschmacklich aber weit mehr als das Standardprodukt liefern. Als wir die Produktionsräume der kleinen Schokoladenmanufaktur La Flor in Zürich Binz besuchen, wird uns das schnell klar. Es duftet nach Schokolade, aber das ist nicht alles: Nelken, Zimt, Malz, Früchte, wie ein frisch gebackener Kuchen. Mit dem ansonsten von Vanille geprägten Schokoladenduft hat das wenig zu tun. «Kakao ist geschmacklich so divers wie Wein», sagt Laura Schälchli, eine der vier Initianten von La Flor. Ein Terroirprodukt, wenn man so möchte, denn auch beim Kakao gibt es unterschiedliche Sorten, die je nach Anbaubedingungen andere Geschmacksprofile hervorbringen. Diese feinen Unterschiede herauszuarbeiten ist der Grundgedanke der Bean-to-Bar-Bewegung, zu der sich auch La Flor zählt.

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