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Lange hatten die jungen Winzer der Schweiz nicht die Bühne, die ihnen eigentlich gebührt. Ihre Weine wurden zwar gerne getrunken, auch regelmässig in der Presse besprochen, aber selten so richtig gefeiert – schon gar nicht von einem jungen Publikum. Understatement im Schweizer Stil, halt. Das änderte sich mit dem Planscher Festival, das im Jahr 2021 in Zürich das Licht der Welt erblickte. Die erste Ausgabe fand Anfang September des Jahres im «Binz und Kunz» statt. Eingeladen waren ganz kleine und etwas grössere Produzenten aus dem ganzen Land, die mehrheitlich der neuen Winzergeneration angehörten. Das Ziel: Sie zu zelebrieren und mit ihren Kunden auf Augenhöhe zu stellen.
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