Spitzenkulinarik auf Mykonos

Nicola Afchar-Negad, Sascha Rettig, 21.03.2025

Ein Teller Meze hier, eine Naked Colada da und ein Gyros to go – und all das, während man sich in der Altstadt von Mykonos verliert. Die Kykladen-Insel serviert ein Konglomerat der Köstlichkeiten. Falstaff kalibriert den Kompass.

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»Kastro«, Little Venice, Mykonos. Ein kleines Lokal, das zum Sinnbild für Mykonos wurde. Eine griechische Insel wie viele andere – und doch eine wie keine. Im »Kastro« sitzt man am schmalen Holztisch in einem gefühlt noch schmaleren Gang aus weiß getünchten Hausmauern mit Blick auf den Blau-Kanon aus Himmel und Ägäis. Der Ouzo auf Eis matcht die Farbe der Hausmauern und Pflastersteine. Die Enge hier, sie ist beispielhaft für Chora, die Altstadt Mykonos. Und das ist etwas Gutes, denn diese Enge, dieses Heimelige, umhüllt einen, man ist wie abgeschirmt vom Alltag, genießt die Horizonterweiterung vor und in einem.

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