Werbung
Die Geschichte der Tenuta Vallocaia in Montepulciano ist eng mit Rudi Bindellas Werdegang und der Geschichte seines Familienunternehmens verknüpft. Der Kauf des Weinguts gehörte zu Bindellas ersten Amtshandlungen, nachdem sein Vater 1982 verstorben war. Rudi Bindella war es, der das gesamte Unternehmen – die Gastronomiebetriebe, den Weinhandel und eben auch den Weinbau – komplett auf Italien trimmte. Er verkaufte die drei Westschweizer Weingüter, die sein Vater seit den 1960er-Jahren betrieben hatte, um mit dem Kapital die Tenuta Vallocaia im Herzen der Toskana zu erstehen. 2,5 Hektaren Reben umfasste das Weingut damals, dazu zehn Hektaren Eichenwald sowie ein baufälliges Bauernhaus. Davon ist heute nicht mehr viel zu sehen. Bindellas haben die alten Anlagen und Gebäude in den letzten Jahren durch einen Neubau ersetzt, der neben einem topmodernen Keller auch ein Bistro sowie ein Besucherzentrum umfasst. «Wir sind stolz, auch Bauern zu sein», sagt Rudi Bindella, der sein Weingut in der Toskana wiederholt als «piccolo paradiso» betitelte.
Werbung