Warum man Süß- und Salzwasserfisch immer abwechseln sollte

Marlies Gruber, 23.06.2023

Halbe-halbe: So lautet nicht nur die Devise für das ideale Haushaltsmanagement, sondern auch das Credo für den Fischkonsum – jedenfalls, wenn es um die Frage nach der Herkunft der Tiere aus Süß- oder Salzwasser geht.

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Fisch hat aus gesundheitlicher Sicht ein gutes Image, wofür es eine Reihe überzeugender Argumente gibt. Zu nennen ist etwa der hohe Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen, zum Beispiel an Vitamin B12 und Vitamin D, Jod und Selen. Fisch besitzt zudem hochwertiges und leicht verdauliches Eiweiß, aus dem der menschliche Körper effizient eigenes Eiweiß für Muskelmasse, Botenstoffe für das Gehirn sowie Enzyme und Hormone bildet. Lachs, Makrele, Hering – also fette Fische – liefern außerdem reichlich Omega-3-Fettsäuren. Sie wirken entzündungs- und gerinnungshemmend. Ein hoher Konsum trägt dazu bei, einen normalen Triglyceridspiegel im Blut, einen normalen Blutdruck und die Herzfunktion aufrechtzuerhalten. Die fetten Fische enthalten auch mehr Vi­tamin D. Das liegt daran, dass Vitamin D fettlöslich ist und in Fettdepots gespeichert wird. Mit dem Fettgehalt schwankt freilich auch der Kaloriengehalt. Ansonsten jedoch ist es von den Nährstoffen her recht einerlei, ob man zu Süßwasser- oder Salzwasserfisch greift. Ein klarer Favorit aus gesundheitlicher Sicht lässt sich nicht ausmachen.

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