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Wir beginnen den Samstag außerhalb von Trier, im Seitental der Ruwer. Hier haben wir einen Termin in der Vinothek des Weinguts Maximin Grünhaus. Das gepflegte Anwesen ist bereits von außen eine Augenweide. Einst unterhielt hier das Trierer Benediktinerkloster St. Maximin eine Außenstelle; nach der Säkularisierung wurde das Gut im Jahr 1811 versteigert – der Hammer fiel erst beim 25-Fachen des Startpreises. Schon damals war die kräuterwürzige, distinguierte Art der Grünhäuser Weine berühmt. Kein Wunder, dass dieses Kleinod in den vergangenen 200 Jahren nur einmal die Besitzer wechselte: Seit 1881 ist es in den Händen derselben Familie. Maximin von Schubert und Ehefrau Amelie führen den Betrieb in sechster Generation.
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