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Als Mitte der Nullerjahre die Diskussion über die so genannten »neuen önologischen Verfahren« ihren Höhepunkt erreichte, als also der Einsatz von Eichenchips zur Aromatisierung von Weinen oder die Anwendung der Umkehrosmose zu ihrer technischen Konzentration erlaubt wurden, stand Hans Günter Schwarz, obwohl schon in Rente, mitten im Getümmel. Denn seine eigene Kellermaxime vom »kontrollierten Nichtstun« war dem diametral entgegengesetzt, was nun plötzlich von einigen Önologen und Interessensvertretern als Heilsversprechen angesehen wurde.
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