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Das heimische Bier wird schon lange gerne getrunken: Das Kloster St. Gallen hatte im Jahr 820 bereits drei Brauereien: Eine für die Mönche, die zweite für Pilger und die dritte war für Gäste vorgesehen. In den Klöstern galt Bier als wichtige Ergänzung zu den Mahlzeiten. In der Fastenzeit durfte übrigens alles, was flüssig war, konsumiert werden und dazu zählte natürlich auch das Bier. Die Kloster-Brauereien galten bis ins 15. Jahrhundert als die besten, weil die Qualität der Biere hoch und der Preis günstig war. Als die Landesfürsten damit begannen, den öffentlichen Verkauf des Biers zu verbieten, wurden moderne Brauereien erst möglich. Mit der Industrialisierung und der 1875 von Carl von Linde erfundene Kühlmaschine wurde das Bierbrauen immer einfacher und beliebter. Zehn Jahre später gab es in der Schweiz bereits 530 Brauereien. Und heute hat die Schweiz bereits mehr als 700 angemeldete Brauereien.
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