Der »Set Jetting« Trend boomt: Auf nach Pitigliano!
Soeben noch in Filmen und Serien bewundert, schon wird der Drehort zum Urlaubsziel vieler – allen voran die Gen Z ist dem »Set Jetting« Trend verfallen, wie aktuelle Studien zeigen.
Kino als neuer Reiseführer? Filme und Serien scheinen die neuen Inspirationsquellen für die Urlaubsplanung zu sein. Das geht aus dem aktuellen Reisetrendreport Unpack ’26 von »Expedia« hervor. Die Drehorte von Filmen und Serien wie »Downton Abbey: Das große Finale«, »Jay Kelly« oder »Vaiana« gelten als künftige Anwärter für Top-Reiseziele.
»Set Jetting« ist weltweiter Reisetrend
Laut dem Report hat sich »Set Jetting« als globaler Reisetrend etabliert. Weltweit geben 53 Prozent der Befragten an, dass ihr Wunsch, Drehorte aus Film und Fernsehen zu besuchen, im vergangenen Jahr zugenommen hat. Besonders ausgeprägt ist das Interesse bei jüngeren Reisenden: 62 Prozent der 18- bis 44-Jährigen weltweit und 52 Prozent in Deutschland verspüren ein wachsendes Bedürfnis, an die Schauplätze ihrer Lieblingsszenen aus Serien und Filmen zu reisen.
Filme und Serien überholen Social Media
In Deutschland haben TV-, Streaming- und Kino-Produktionen mittlerweile sogar mehr Einfluss auf die Wahl des Reiseziels als soziale Medien. Während sich nur 35 Prozent der deutschen Reisenden von Social Media inspirieren lassen, geben 55 Prozent an, dass Filme und Serien ihre Reiseentscheidungen maßgeblich beeinflussen. Nur bei den jüngsten Befragten (18–24 Jahre) haben die sozialen Medien noch einen leichten Vorsprung.
TV als stärkster Impulsgeber
Innerhalb der medialen Formate ist das klassische Fernsehen der stärkste Impulsgeber: 33 Prozent der Deutschen haben sich bereits durch TV-Produktionen zu einer Reise inspirieren lassen. Streaming-Dienste folgen mit 27 Prozent, Kinofilme mit 22 Prozent. Bei den 18- bis 44-Jährigen dominieren hingegen Streaming-Plattformen mit 38 Prozent als wichtigste Quelle für Reiseinspiration.
Hintergründe zum Report
Für den Reisetrendreport wurden 24.000 erwachsene Personen in 18 Ländern, die in den nächsten drei Jahren eine Reise im In- oder Ausland planen, befragt. Aus Deutschland nahmen 1.000 Personen, aus den USA 2.000 Personen teil.