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A Journey Along the Way of St. James: The Camino Francés

Experiences

As the saying goes, many roads lead to Rome, but at least as many roads lead to the tomb of Apostle James.

Hunderttausende Pilger machen sich jährlich mit dem Rucksack auf den Weg, um zu Fuß auf dem sogenannten Jakobsweg zu laufen. Das Ziel: Die Kathedrale von Santiago de Compostela, die auf einer heiligen Grabstätte errichtet wurde. Sie wird Jakobus, dem Älteren zugeschrieben.

The incomparable landscape along the Way of St. James © optional

Zu sich selbst finden, den Kopf abschalten, Abstand vom Alltag gewinnen, den religiösen Spirit spüren – die Gründe, eine Reise auf dem Jakobsweg anzutreten, sind vielfältig und absolut individuell. Oftmals stecken der Wunsch nach einer Grenzerfahrung und einem persönlichen Lebenswandel dahinter. Zugegeben, eine mehrtägige Pilgertour ist eine Herausforderung, wenngleich sie wohl prägender und erfüllender kaum sein könnte, vor allem, weil man in den vielförmigen Pilgerunterkünfte öfters die gleichen Menschen begegnet, woraus sich meistens Freundschaften entwickeln. Genau genommen führt der Jakobsweg durch viele europäische Länder, wie Deutschland, Polen und Liechtenstein. Am beliebtesten und bekanntesten ist aber wohl der letzte Abschnitt des Weges in Spanien, DER Jakobsweg, auch “Camino Francés” genannt.

“Camino Francés”, der Klassiker

Länge: 780 Kilometer
Duration: 30 bis 40 Tage
Link: spain.info/en/jacobean-path/camino-frances-jacobean-path/

The complete route of the classic Camino Francés © Shutterstock

Die unvergleichliche Natur, die traditionellen Orte und die besondere Begegnungen mit anderen Menschen sind wohl das, was Pilger auf dieser Strecke so in Erinnerung behalten. Der Camino Francés führt einmal quer durch Nordspanien, von Saint-Jean-Pied-de-Port bis nach Santiago de Compostela. 780 Kilometer Länge, 33 Etappen – wer sich auf den Camino Francés begibt, braucht Zeit und Durchhaltevermögen. Während man für die gesamte Strecke rund 30 bis 40 Tage veranschlagen sollte, gibt es auch die Möglichkeit, nur Teiletappen zu absolvieren. Erfahrene Pilger empfehlen eine durchschnittliche Tagesdistanz von 18 bis 20 Kilometern und ausreichend Erholungsphasen, um die Eindrücke, die man auf dem Weg sammelt, auch verarbeiten zu können. Zwei Beispiele:

Sarria – Santiago de Compostela

The most popular starting point on the Camino Francés, if you look at the pilgrim statistics, is without a doubt the small town of Sarria. 115 kilometers are on the clock, if you have mastered the way from Sarria to Santiago de Compostela. You should plan between 5 to 7 days for this section. It leads through the green Galicia, past romantic churches and wayside crosses and villages of Celtic origin. 

Die Kilometersteine weisen einem auf dem Jakobsweg den richtigen Weg – hier außerhalb von Sarria © Shutterstock

O Cebreiro – Santiago de Compostela

For those seeking a longer journey, you can also start in O Cebreiro. From here you walk via Triacastela to Sarria and from there on the same route as above to Santiago de Compostela. The total of 150 kilometers take about 8 to 9 days. The small village of O Cebreiro is worth a visit for its pallozas alone, traditional round houses with thatched roofs.

In O Cebreiro you can find the typical pallozzas © Shutterstock

Léon – Santiago de Compostela (per Fahrrad)

Eine Pilgertour per Fahrrad – auch für diese sportliche Form der Reise bietet der Camino Francés die perfekten Bedingungen. Um die “Compostela”, also das Zertifikat am Ende des Weges zu erhalten, muss man 200 Kilometer Strecke vorweisen. Als Startpunkt ist daher das Städtchen Léon beliebt. Von dort aus fährt man noch rund 300 Kilometer bis Santiago de Compostela, die man mit einer durchschnittlichen Tagesdistanz von rund 50 Kilometern in einer Woche bewältigen kann. Wer länger Zeit hat, kann auch den gesamten Camino Francés in knapp zwei Wochen beradeln. 

More information: spain.info

The Way of St. James shell

Those who have successfully completed the Way of St. James (or parts of it) and have arrived at the destination typically receive a pilgrim's certificate. But much more important than the certificate is the scallop shell. Even before the 13th century, it was the reward to those who completed the Way of St. James. While back in the day it was bought at the end of the route, today pilgrims wear it on their backpacks as a sign of recognition during the route.

The traditional Camino de Santiago shell © Shutterstock
Carolin Chytrek
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