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© Emily Godfrey

Why Melbourne Is Among the World's Most Livable Cities

Experiences

Every year, the British magazine The Economist presents a list of the world's most livable cities. For many years, Melbourne has always been among the top five. What is it that makes Australia's second-largest city so attractive?

Paradise for gourmets and connoisseurs

Rekordverdächtig ist allein schon die Zahl der gastronomischen Angebote – es gibt mehr als 3.500 Restaurants und über 2.000 Cafés. Doch auch die Vielfalt der kulinarischen Angebote ist riesig. Der bunte Nationalitätenmix der Vier-Millionen-Metropole spiegelt sich eben auch in den Kochtöpfen wieder. Wohl keine Landesküche fehlt. Hinzu kommen kreative Cross-Over-Angebote mit völlig neuen Geschmackserlebnissen.

Überraschend auch die „native Australian cuisine“, bei der wie im „Big Esso“ am Federation Square Gerichte aufgetischt werden, deren Zutaten auf die traditionelle Ernährung der Aborigines zurückgehen. Dank der Aufgeschlossenheit der foodbegeisterten Melburnians kommen zahlreiche Sterneköche und talentierte Nachwuchsköche in die Stadt und sorgen für eine hohe Dichte in der gehobenen Gastronomie. Höhepunkt ist das jährlich stattfindende Melbourne Food and Wine Festival. Nicht zu vergessen – in Melbourne gibt es den best coffee.

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Don't forget: Melbourne has the best coffee, or at least that's what the locals say. © Jesse Hisco, Ewen Bell

Lively art and culture scene

Es vergeht kein Tag, an dem nicht mindestens eine Vernissage stattfindet, die die Kunstinteressierten anlockt. Kleine Galerien, verteilt in der ganzen Stadt, bieten gerade jungen Kreativen eine Bühne für ihre Kunstwerke. Beachtlich ist auch die Zahl bedeutender Museen wie der National Gallery of Victoria mit der größten Sammlung australischer Kunst. Für Freunde der zeitgenössischen Kunst lohnt ein Besuch im Australian Center for Contemporary Art. Spannendes über Filmkunst ist im Australian Center for the Moving Image zu erleben. Wer mag, dreht hier sogar seinen eigenen Kurzfilm. Allein das futuristische Gebäude fasziniert.

Legendär ist die Street Art in den engen Laneways im Stadtzentrum. Die faszinierenden Kunstwerke können Besucher ab der Flinders Lane zwischen Russell Street und Swanston Street auf eigene Faust erkunden oder sich einer Führung anschließen. Lohnend ist auch der Aboriginal Heritage Walk, der mit der Kunst und Kultur der First Nation People in der Stadt vertraut macht.

Worth seeing: the graffiti art in Melbourne's city center. © Robert Blackburn, Adeline & Lumiere

Melbourne is a green city

Der bereits 1846 angelegte Park liegt im Herzen der Stadt und zählt weltweit zu den schönsten Parkanlagen. Das weitläufige Areal ist thematisch geordnet, bietet einige kleine Seen und schöne Freiflächen, auf denen im Sommer Konzerte und Theateraufführungen unter freiem Himmel stattfinden. Ein besonderes Erlebnis ist auch hier der Aboriginal Walk. “Let’s go, es gibt viel zu sehen im Park”, sagt Dan, der Besucher schon seit 12 Jahren durch den Royal Botanic Garden führt und zu den First Nation People gehört. “Viele der Pflanzen waren Teil unseres Alltags.”

Er zeigt uns zum Beispiel den Coranderk-Baum, dessen zerriebene Blätter Schmerzen lindern. Der Saft der Hope Pine war ein natürlicher Klebstoff, und zur Verhütung kauten Frauen unreife Früchte des Känguru-Apfelbaums. Wir erleben eine Rauchzeremonie, die bei Geburten und Hochzeiten zelebriert wurde und kosten zum Abschluss eine Tasse  Zitronenmyrtentees. Im Sommer wird er als Limonade getrunken, im Winter als heißer Tee. Einfach köstlich. Eine Regel seines Volkes gibt uns Dan zum Abschluss der Tour noch mit auf den Weg: Aus Respekt vor der Natur dürfen die Menschen von ihr nur soviel nehmen, wie sie für sich wirklich brauchen. Dem ist nichts hinzuzufügen.

The park in the heart of the city is one of the most beautiful in the world. © Ain Raadik

Sports Capital of the World

In Melbourne findet alljährlich der Auftakt der Formel-1-Saison statt, und auch die Australien Open der Tennisspieler zählt zu den bedeutendsten Turnieren der Welt. Am ersten Dienstag im November hält das ganze Land den Atem an – dann startet eines der bedeutendsten Pferderennen der Welt, der Melbourne Cup. Zu den Spielen der “Australian Rules Football” strömen jedes Wochenende Hunderttausende in die Stadien. Die Infrastruktur ist in Melbourne einfach perfekt ausgebaut – zahlreiche Stadien und Sportanlagen stehen zur Verfügung.

But the city's residents are not just spectators. Joggers and cyclists sprint along the beautifully constructed paths at the edge of the Yarra River, people row and paddle on the river, and football is the main sport played on the lawns of the many parks. Visitors to the city can also join in the exercise trend, such as moonlight kayaking. From Docklands, we paddle along the Yarra River to Flinders Station and the Polly Woodside Tallship and experience Melbourne from a completely different perspective.

“Australian Rules Football” in Melbourne – ein Anziehungspunkt für Hunderttausende. © Ain Raadik, Michelle Couling

Great environment

The Great Ocean Road, eine der schönsten Küstenstraßen der Welt, führt durch dichte Regenwälder, weites Land und zu den berühmten Felsklippen der Zwölf Apostel mit spektakulären Aussichten. Rote Sandsteinfelsen formen die Grampians, die gerademal eine Autostunde von Melbourne entfernt liegen. Die Gipfel des Gebirges mit kleinen, historischen Städten steigen bis auf eine Höhe von 1.100 Meter an und sind ein Paradies für Wanderer und Kletterer. Die Mornington Peninsula mit ihren langen goldenen Sandstränden ist im Sommer nicht nur perfekt zum Baden, sie verfügt auch über zahlreiche Golfplätze. Wer mag, kann in den heißen Thermalquellen entspannen oder eines der zahlreichen Weingüter besuchen und von den erstklassigen Pinot Noirs probieren. Wer noch mehr Wineries carried on driving to the nearby Yarra Valley.

With Phillip Island liegt zudem ein kleines Naturparadies vor den Toren der Stadt. Auf kleinstem Raum können tierische Bewohner wie Seebären, Wallabies und Koalas beobachtet werden. Die Stars der Insel sind allerdings die berühmten Zwergpinguine. Pünktlich watscheln die nur 30 Zentimeter großen Tiere jeden Abend nach Einbruch der Dunkelheit aus dem Wasser ans Ufer und lassen sich dabei von Zuschauern nicht stören, die das Geschehen von eigens errichteten Tribünen beobachten. Nur ein paar Kilometer weiter gibt es eine fantastische Natur mit einsamen Surf- und Badestränden, die zu den besten von Victoria gehören.        

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Detlef Berg
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