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© Oscar White/Getty Images

KULTSTÜCK: Schlichte Eleganz

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»Aufräumen« lautete das Motto des finnischen Designers und ­Architekten Eero Saarinen bei seiner ikonischen »Tulip«-Kollektion.

Ein besonderes Anliegen war es Saarinen, dem »Gewirr aus Beinen« unter Tischen und Stühlen Einhalt zu gebieten. Nach Hunderten von Skizzen und Tonmodellen in Originalgröße holte er sich beim Entstehungsprozess Unterstützung von Don Petitt, einem Mitarbeiter der Knoll-Entwicklungsabteilung. Gemeinsam fanden sie schließlich einen Weg, die visionären Entwürfe für die Massenproduktion zu adaptieren.

Nach fünf Jahren Entstehungsprozess konnte er schließlich seine »Pedestal Collection« 1958 der Öffentlichkeit präsentieren. War anfangs nur der weltbekannte »Tulip Chair« nach der Blume benannt, ist heutzutage auch der dazugehörige Tisch mit dem blumigem Namen betitelt.

Aufgeräumt Sie sind die perfekten »Partners in Crime«: der »Tulip Chair« und der »Tulip Table« überzeugen mit cleaner Optik. knoll-int.com

© Gionatta Xerra

Eero Saarinen wurde das Talent als Sohn des berühmten Architekten Eliel Saarinen und der Bildhauerin Loja Saarinen quasi bereits in die Wiege gelegt. Das Design lernte der Architekt lieben, nachdem er bei einem Lehrauftrag Charles Eames kennenlernte und mit ihm zusammenarbeitete.

Erschienen in
Falstaff LIVING Nr. 02/2022

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