Thomas Reisenzahn und Marco Riederer leiten die Tourismusberatung bei »Prodinger«. © Florian Lechner/Prodinger Tourismusberatung

Thomas Reisenzahn und Marco Riederer leiten die Tourismusberatung bei Prodinger.

© Florian Lechner/Prodinger Tourismusberatung

»Alpine Hospitality Summit« kehrt nach Kitzbühel zurück

Entscheider:innen diskutieren im Mai in der Gamsstadt über die zukünftige Ausrichtung alpiner Ferienhotels.

von Alexander Schöpf
27. Dezember 2023

Der von der Prodinger Tourismusberatung veranstaltete »Alpine Hospitality Summit« wird in seiner dritten Auflage erneut in Kitzbühel ausgetragen. Am 16. Mai 2024 werden sich im »Hotel Rasmushof« Entscheider:innen aus der alpinen Hotelimmobilien-Wirtschaft mit Vertreter:innen aus dem Bankenbereich, aus Architektur, Ferienhotellerie und alpinen Hotelgruppen treffen, um über die zukünftige Ausrichtung alpiner Ferienhotels zu diskutieren.

Die alpinen Ferienhotels, auf die 68 Prozent aller Nächtigungen in Österreich entfallen, erwirtschaften im Winter ein operatives Betriebsergebnis (Gross Operating Profit) von 35,5 Prozent. Über das ganze Jahr gesehen liegt dieser Wert bei 23,9 Prozent. In diesem Verhältnis kommt die »Winterlastigkeit« der Ferienhotels deutlich zum Ausdruck. Die im Winter erzielten Cashflows müssen den Sommer quersubventionieren. Allerdings wird das zunehmend schwieriger. Wie dies trotzdem gelingen kann, versuchen die Expert:innen auf dem Branchenevent zu erörtern.

Das sind die Programmschwerpunkte

Zu den Programmschwerpunkten der Hotelimmobilien-Konferenz gehören unter anderem der Einblick in neue Beteiligungsmodelle und Clubsysteme der alpinen Hotels, das Auftreten von Fondsgesellschaften und Versicherungen als Investoren, die stark steigenden Baukosten, die Analyse der Performance der familiengeführten »Century Resorts«, die sich ändernde Wachstumsrate bei Chalets, die Betriebsübergabe an Hotelgruppen und was die Generation Z in den Alpen sucht und findet.

»Die Teilnehmer am ›Alpine Hospitality Summit‹ erfahren ganz konkret, was die alpine Hotel- und Ferienimmobilienbranche wirklich braucht, nicht zuletzt im oft heiklen Zusammenspiel mit den Stakeholdern des Ortes, der Region und der Länder. Die in der Branche mit Spannung erwartete dritte Auflage dieses ›Gipfeltreffens‹ bringt Investoren, Hotel-Gesellschaften, Immobilien-Fonds, Private Equity-Vertreter und Bänker zusammen, um in offener Diskussion Zukunftsinvestitionen zu erkunden«, teilt die Prodinger Tourismusberatung mit.

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