»Post Vienna Blues«-Sujet in New York. © Vienna Tourist Board/Michael Nagle

»Post Vienna Blues«-Sujet in New York. © Vienna Tourist Board/Michael Nagle

»WienTourismus« spricht »Reisewarnung« für Wien aus

»Post-Vienna-Blues«: In einer Kampagne in den USA und Kanada warnt die Marketingorganisation vor einem psychologischen Phänomen, das Reisende nach ihrem Aufenthalt in der Bundeshauptstadt heimsuchen kann.

von Alexander Schöpf
07. Juni 2024

»Post-Vacation-Blues« – derzeit vielfach von internationalen Medien aufgegriffen – beschreibt das Stimmungstief nach einer langen Reise, meist einem Urlaub. Mit seiner aktuellen Kampagne rückt der »WienTourismus« die Destination Wien international ins Rampenlicht, indem er die eintretende Melancholie nach einem Wien-Besuch thematisiert und ihr einen Namen gibt: »Post-Vienna-Blues«, kurz PVB. Die zentrale Botschaft lautet: »Exposure to Vienna’s opulence may lead to Post-Vienna-Blues.«

Symptome online checken

Mit einem Augenzwinkern warnt der »WienTourismus« Besucher:innen der Stadt vor der Sehnsucht nach Wien, die sie nach ihrer Reise empfinden könnten. Die Sujets der Kampagne »Post-Vienna-Blues« sind großflächig auf dem New Yorker Times Square sowie an 70 digitalen Bushaltestellen und Newsstands in ganz Manhattan zu sehen.

Die Online-Bewerbung erfolgt in den USA neben New York auch in Washington D.C., Chicago, Los Angeles, San Francisco und – aufgrund der neuen Direktflugverbindung von »Austrian Airlines« ab Juli 2024 – auch in Boston. Seine Gäste verabschiedet der »WienTourismus« außerdem in Kooperation mit dem Flughafen Wien und den »Austrian Airlines« in den Lounges sowie dem restlichen Flughafen-Areal mit der Botschaft »Sorry, I gave you Post-Vienna-Blues.« Unter post.vienna.info bietet der »WienTourismus« zudem einen PVB-Symptom-Check an.

Wiens Opulenz im Fokus

Die drei Sujets der Kampagne, optisch angelehnt an die in den USA weit verbreiteten Pharmacy-Ads, fangen jene Momente ein, in denen Wien seine Besucher:innen überwältigt – und so den PVB begründet. Ob das prächtige Schloss Schönbrunn, der strahlende »Kuss« von Gustav Klimt im Oberen Belvedere oder die verlockenden Mehlspeisen der »K. u. K. Hofzuckerbäckerei Demel« – jedes Motiv stellt Wiens Opulenz in den Fokus.

Die Fotografien stammen von der international renommierten Fashion-Fotografin Tereza Mundilová, die bereits Heidi und Leni Klum für ihr bekanntes »Vogue«-Shooting vor der Linse hatte. Neben der Bewerbung auf dem TikTok-, Instagram- und Facebook-Kanal des »WienTourismus« machten am 4. Juni außerdem Wiener Institutionen auf ihren eigenen Social-Media-Kanälen auf den »Post-Vienna-Blues« aufmerksam.

»Wer Wien besucht, erlebt eine einzigartige Dichte an kulturellem und kulinarischem Angebot – und damit eine Fülle an visuellen und akustischen Reizen. Mit der Heimreise verblasst die opulente Pracht Wiens und der Kontrast zum grauen Alltag wird schmerzlich spürbar. Mit seiner aktuellen Kampagne ›Post-Vienna-Blues‹ thematisiert der ›WienTourismus‹ diese Sehnsucht und bietet gleichzeitig eine verlockende Lösung: Wien erneut zu besuchen«, so »WienTourismus«-Direktor Norbert Kettner.

Lesenswert

Carl Petrini - Falstaff PROFI

Carlo Petrini verstarb im Mai 2026. Er war Publizist, Soziologe und gründete die internationale Slow-Food-Bewegung.

© MikeDotta/shutterstock.com

Das Vermächtnis des Carlo Petrini: Erstes Slow-Food-Festival in Wien

Mit dem Tod des Slow-Food-Gründers verliert die Gastro-Welt eine ihrer prägendsten Stimmen. Nur wenige Wochen später zeigt ein neues Event-Format, wie stark Petrinis Ideen gerade heute prägen.

Café Central

Auch in der digitalen Welt beliebt: Das Café Central führt mit großem Abstand beim Hashtag-Ranking auf Instagram.

© shutterstock.com/Cheungjoproduction

Kaffeehauskultur funktioniert auch digital: »Café Central« führt Hashtag-Ranking an

Laut einer Hashtag-Analyse der »APA Comm« ist das »Café Central« das beliebteste Wiener Kaffeehaus auf Instagram. Besonders internationale Gäste machen die Traditionshäuser der Stadt auf Social Media zu beliebten Fotomotiven.

Karriere Hotellerie - Falstaff PROFI

Karriere starten: Die Ausbildung an der Rezeption beginnt im »Forsthofgut« direkt am Gast.

© Patrick Langwallner

Da machst du Karriere! Top-Chancen für Junge in der Hotellerie und Gastro

Die Karrierechancen in der Branche stehen aktuell ­hervorragend. Wo man am meisten für den ­Lebensweg profitiert, haben wir bei Top-Ausbildungs­betrieben eruiert.

Prodinger - Falstaff PROFI

Die Geschäftsführer der »Prodinger Tourismusberatung« Thomas Reisenzahn (links) und Marco Rieder (rechts) eröffnen den »Alpine Hospitality Summit« in Kitzbühel.

© Prodinger Tourismusberatung

Zimmerpreis erhöhen reicht nicht mehr – die Zukunft der alpinen Hotellerie

Beim »Alpine Hospitality Summit« diskutierte die Branche über steigende Kosten, neue Finanzierungsmodelle und die Zukunft alpiner Hotellerie. Gleichzeitig zeigten junge Gastgeber und Quereinsteiger, wie sich Tourismuskonzepte aktuell verändern.

Fuschlsee - Falstaff PROFI

Seenlandschaft und die hohe Lebensqualität – die Stärken der Region werden weiterentwickelt.

© shutterstock/Wirestock Creators

Fuschlseeregion setzt mit »Strategie 2030« auf Qualität und nachhaltige Entwicklung

Die Fuschlseeregion richtet ihre touristische Entwicklung bis 2030 neu aus. Im Fokus der neuen Strategie stehen stärkere Positionierung, ganzjährige Angebotsentwicklung und engere Zusammenarbeit zwischen Betrieben und Tourismusorganisation.

Falstaff PROFI 2602

© canva.com

Krise? Kreativität! 20 Wege zu mehr Umsatz im neuen Falstaff PROFI

Der Druck in der Gastronomie steigt, doch Stillstand ist keine Option – und nicht alle blasen Trübsal. In der neuen Ausgabe von Falstaff PROFI lesen Sie, wie Betriebe mit frischen Ideen ihre Gäste begeistern und den Umsatz ankurbeln.

Meist gelesen

ESC Menü - Falstaff PROFI

Österreichische Küche? Ja, bitte! Die VIPs beim ESC bekommen Tafelspitz, Saibling und Erdbeerknödel – und das in Bio-Qualität.

© ALBA Communications

Beim ESC werden Tafelspitz und Erdbeerknödel serviert – und das im Frack

7.000 VIP-Gäste, strenge Sicherheitsfenster und Live-TV ohne zweite Chance: Beim Eurovision Song Contest 2026 übernimmt erneut »Impacts Catering« die Verpflegung der Hospitality-Bereiche. Falstaff PROFI war beim Probe-Dinner in Wien dabei.

Dank des ESC füllen sich die Betten der Wiener Hotels – trotzdem bleibt laut »WienTourismus« genügend Platz für Spontanentschlossene.

© unsplash.com/Dave Photoz

Aktueller Stand ESC: Hotelbuchungen in Wien steigen – noch sind Betten frei

Der Eurovision Song Contest und die begleitenden Veranstaltungen ziehen im Mai 2026 zahlreiche Besucher nach Wien. Viele Gäste bleiben dabei mehrere Tage und nutzen die breite Hotelinfrastruktur der Stadt für ihren Aufenthalt.

Interne Entwicklung - Falstaff PROFI

Aus den eigenen Reihen entwickeln, statt neu suchen: Interne Qualifizierung zahlt sich aus.

© shutterstock.com/VesnaArt

Interne Diamant-Suche: So entwickeln Sie Ihre eigenen Mitarbeiter mit System

Schulen Sie bestens mit Ihrem Haus vertraute Mitarbeiter doch für neue Aufgaben, statt Personal zu suchen! Wie nachhaltiges Talent-Management und interne Weiterbildung funktionieren können, zeigen Beispiele aus der Praxis.

Interne Kommunikation Tourismus - Falstaff PROFI

Hunderte Mitarbeiter, mehrere Sprachen: Mit digitalen Helfern gelingt die Kommunikation trotzdem.

© canva.com/Syda Productions

Vom Aushang zur App: Neue Wege in der Mitarbeiterkommunikation im Tourismus

Schichtarbeit, Sprachbarrieren und fehlender Zugang zu digitalen Tools erschweren in vielen Tourismusbetrieben den Informationsfluss. Doch interne Kommunikation kann dennoch funktionieren – und wird zunehmend zum Wettbewerbsfaktor.

Tirol Hotel-Investmentmarkt - Falstaff PROFI

Der größte Teil der Hotel-Deals entfiel auch 2025 auf das Bundeland Tirol.

© canva.com/manfredxy

Hotel-Investmentmarkt Österreich: Deutlich weniger Deals, dafür größere

Der österreichische Markt hat 2025 an Tempo verloren: Sowohl das Transaktionsvolumen als auch die Anzahl der Deals sind spürbar zurückgegangen. Gleichzeitig sind die Investments größer und die Entscheidungen selektiver.

HLF Krems 50 Jahre - Falstaff PROFI

Im Kulinarik-Einsatz (v.l.): Sebastian Slavicek (»Friendly Ghost Boutique Catering«) und Stephan Adamcsak.

© Robert Herbst

Das größte Klassentreffen Österreichs: HLF Krems feiert 50 Jahre

Mehr als 500 Absolventen kamen zum runden Jubiläum zusammen. Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stand die Rolle der niederösterreichischen Tourismusschule als Kaderschmiede für Gastronomie und Tourismus.

Der Newsletter für echte Profis

Be inside and take your chance! Regelmäßige Karriere-Updates aus Gastronomie und Hotellerie, kostenlos in Ihr Postfach!