Bereits 2025 war »Full House« in Kitzbühel beim Gipfeltreffen der Alpin-Hoteliers.
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»Alpine Hospitality Summit 2026«: Top-Hoteliers analysieren das Schweizer Modell
Preisstrategie, Internationalisierung und Klimafaktoren: Branchenvertreter aus den Alpenländern diskutieren über die Zukunft der alpinen Hotellerie. Im Fokus steht dabei auch der Vergleich Schweizer Premiumansatz vs. österreichisches Volumenmodell.
von Brigitte Radl
12. März 2026
Im Mai trifft sich die internationale Tourismus- und Hotelbranche in Kitzbühel. Der »Alpine Hospitality Summit«, initiiert von Thomas Reisenzahn und der Prodinger Tourismusberatung, entwickelt sich zunehmend von einer nationalen Branchenplattform zu einem internationalen Think Tank der alpinen Spitzenhotellerie.
Im Fokus der diesjährigen Ausgabe: die strategische Analyse unterschiedlicher Marktmodelle im Alpenraum. Ausgangspunkt ist ein Destinationsvergleich zwischen Österreich und der Schweiz aus dem aktuellen »Alpine Destination Report« der Prodinger Tourismusberatung. Dieser zeigt deutliche Unterschiede: Während Österreich stark auf eine breite Nachfragebasis und Ganzjahresangebote setzt, positioniert sich die Schweiz mit Premiumstrategie, internationaler Vermarktung und hoher Preisdurchsetzungskraft.

Unternehmerische Perspektiven aus der Schweiz
Ein zentrales Panel des Summits widmet sich dem Schweizer Modell. Mehrere Branchenvertreter geben Einblicke in ihre Strategien und Unternehmensentwicklungen. Zu den Teilnehmern zählt unter anderem Kurt Baumgartner, Betreiber der »Belvédère Hotel Familie« im Unterengadin, der seit Jahrzehnten an der Weiterentwicklung eines eigenständigen Resortmodells arbeitet. Ebenfalls vertreten ist Hans‑Jürg Buff von der »Swiss Mountain Hotel Group«, der sein Portfolio zuletzt um ein medizinisch orientiertes Resort erweitert hat.
Weitere Perspektiven liefern die Tourismusexpertin Bettina Zinnert sowie Christoph Schlatter von der »Laudinella Hotel Group«. Gemeinsam diskutieren sie Themen wie Markenstrategie, Diversifikation von Hotelkonzepten und Investitionslogiken in Premiumdestinationen.
Resilienz, Internationalisierung und Klimastrategien
Neben dem Vergleich der beiden Tourismusmodelle stehen auch langfristige Entwicklungen auf dem Plan. Dazu zählen etwa die zunehmende Internationalisierung alpiner Destinationen, steigender Investitionsdruck sowie strukturelle Fragen rund um Klimawandel, Höhenlagen und Schneesicherheit.
Der Summit kreiert dabei keinen Wettbewerb zwischen Ländern, sondern hat die wirtschaftliche Analyse unterschiedlicher Strategien innerhalb des Alpenraums zum Ziel. Erfolgsfaktoren und Herausforderungen der Branche sollen offengelegt werden.
Pre-Event zum Megatrend Longevity
Bereits am Vortag (6. Mai 2026) findet mit dem »Hospitality meets Longevity Symposium« ein neues Branchenformat statt. Die Veranstaltung widmet sich den Auswirkungen des Megatrends Longevity auf Tourismus und Hotellerie – von medizinisch geprägten Gesundheitskonzepten über neue Angebotslogiken bis hin zu Investitionsperspektiven für Hotelprojekte. Der Pre-Event soll insbesondere jene Schnittstellen beleuchten, an denen Gesundheitswirtschaft und Hospitality zunehmend zusammenwachsen.
Termin und Teilnahme
Der »Alpine Hospitality Summit 2026« geht am 7. Mai 2026 von 10 bis 18 Uhr im »Grand Tirolia Kitzbühel« über die Bühne. Die Teilnahmegebühr für Hoteliers und Branchenpartner beträgt 395 Euro (Frühbucherpreis bis 15. März: 360 Euro, zzgl. USt.). Alle Details und weitere Informationen finden Sie unter alpine-hospitality-summit.at.
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