Hafengeburtstag-Mitorganisator Michael Wendt mit Hans Peter Doskozil und Andreas Wirth. © WKB
Grammelpogatscherl, Sterz und Uhudler für Hamburg
Das Burgenland wird 2025 beim 836. Hafenfest der Hansestadt als Länderpartner dabei sein.
von Alexander Schöpf
09. Oktober 2024
Vom 9. bis 11. Mai 2025 wird sich in Hamburg alles um den Hafen, die Schiffe und maritime Themen drehen – und um das Burgenland. Von der Einlaufparade bis zur großen Auslaufparade werden tausende Menschen das Ufer der Elbe bevölkern und nicht nur die typischen Fischbrötchen genießen, sondern auch die Möglichkeit haben Grammelpogatscherl, Sterz und köstliche Weine aus dem Burgenland kennenzulernen.
»Durch unsere Kontakte nach Hamburg wurde angefragt, ob sich das Burgenland vorstellen könnte Länderpartner beim Hafengeburtstag zu werden. Der deutsche Markt ist für das Burgenland nicht unwesentlich: Jährlich exportiert das Burgenland Waren im Wert von rund 850 Millionen Euro – das sind rund 30 Prozent des Gesamtexportes – nach Deutschland. Damit war für uns klar, dass wir zusagen – natürlich nicht, ohne uns vorher um Partner umzusehen und die haben wir mit dem Land Burgenland, ›Tourismus Burgenland‹ und ›Wein Burgenland‹ gefunden«, erzählt »Wirtschaftskammer Burgenland«-Präsident Andreas Wirth.
Burgenland wird im Vorfeld des Hafenfestes auch die Möglichkeit haben, sich als Wirtschaftsstandort zu präsentieren. So wird es in der Hansstadt auch Netzwerktreffen für burgenländische Unternehmer rund um die Themen erneuerbare Energie, Digitalisierung und Logistik geben. Für das Burgenland sei die Partnerschaft eine hervorragende Gelegenheit, sich auf einer internationalen Bühne von seiner besten Seite zu zeigen und seine Attraktivität als Wirtschafts- und Tourismusregion zu unterstreichen, ist Landeshauptmann Hans Peter Doskozil überzeugt: »Es ist für das Burgenland nicht nur eine große Ehre, als Partner des Hamburger Hafengeburtstags, dem größten Hafenfest der Welt, aufzutreten. Deutschland ist touristisch gesehen auch unser größter Auslandsmarkt, wir können aus dieser Kooperation viele Vorteile gewinnen. Wir werden die Möglichkeit nutzen, unser Land mit seiner kulturellen Vielfalt, den preisgekrönten Weinen und der atemberaubenden Natur einem noch breiteren Publikum näherzubringen.«
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